Ginkgo Baum biloba, Fächerblattbaum

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Der Fächerblätterbaum (Gingko Biloba) wird oft auch schlicht als Ginkgo/Ginko oder Goethe-Baum beschrieben. Einziger noch existierender Vertreter der Familie Ginkgoaceae.

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Beschreibung

Ginkgo biloba, Ginkgo Baum  auch Ginkgobaum, Fächerblattbaum, Jungfernhaarbaum, selten auch Ginko

Der Fächerblattbaum Ginkgo biloba ist auch als Jungfernhaarbaum bekannt. Seine einzigartigen, fächerförmigen Blätter flattern bereits bei der kleinsten Brise und erreichen eine Länge von bis zu sechs Zentimetern. Bis zum Herbst sind die Blätter dunkelgrün, dann verfärben sie sich beinahe über Nacht in ein atemberaubendes Goldgelb. Diese auffällige Herbstfärbung ist einer der vielen Gründe, sich einen eigenen Ginkgobaum im Garten zu pflanzen.

Darüber hinaus ist es für viele Gärtner ideal, dass Ginkgobäume nur einen minimalen Pflegeaufwand benötigen. Das lebende Fossil zeichnet sich durch seine große Resistenz gegenüber Krankheiten, Schädlingen, Verschmutzung und auch gegenüber Winden aus. Und schließlich ist der Ginkgo Baum nicht nur optisch interessant, mit seinem ästhetischen Wuchs und seinem  urwüchsigen Blattwerk, sondern bietet Ihnen auch einen kühlen und schattigen Zufluchtsort bei großer Sommerhitze.

Um die Bedeutung des Ginkgoblattes ranken sich allerlei Geschichten und Mythen. Es ist der besonderen Blattform des Ginkgo geschuldet, dass das Blatt im asiatischen Raum Yin und Yang darstellen sollen. Damit soll die untrennbare Verbindung des weiblichen und männlichen Prinzips hervorgehoben werden. Die Ginkgoblätte repräsentieren aber auch Liebe und Verbundenheit.

 

Der Fächerblattbaum ist heute als Zierbaum rund um den Globus beliebt

Ginkgobäume mögen kein heißes, trockenes Klima, Weinbaulage ist jedoch vollkommen in Ordnung. Sie sind nicht wählerisch hinsichtlich des Bodens und des pH-Wertes, solange der Boden gut entwässert und tiefgründig ist. Es handelt sich um robuste Bäume, die auch den schlechtesten Boden vertragen, selbst bei hohem Salzgehalt oder starker Verschmutzung. Nicht von ungefähr hat seine robuste Natur bereits Jahrmillionen überdauert. Volle Sonne bis Halbschatten ist vorzuziehen, wobei junge Ginkgo Bäume an schattigeren Standorten gut gedeihen. Am besten pflanzen Sie Ginkgobäume im Herbst, damit sie sich vor der Sommerhitze etablieren können.

Ginkgobäume gehören zu den seltenen Bäumen, die in der Nähe von Bürgersteigen und Gehwegen gepflanzt werden können. Im Gegensatz zu anderen Bäumen arbeiten ihre Wurzeln zusammen und bleiben unten, so dass sie die Gehwege nicht anheben oder Ihre Terrasse beschädigen. Es ist jedoch an der Stelle durchaus ratsam, hier einen männlichen Baum zu wählen, da die weibliche Version des Ginkgobaums Früchte hervorbringt, die rutschig sein können, wenn sie auf dem Bürgersteig zertrampelt werden. Ab September bilden sich bei weiblichen Pflanzen gelbe, mirabellengleiche fleischige Samen mit Steinkern aus. in ihrer reife riechen sie streng nach Buttersäure. Diese Samen sind aber genießbar und gelten im gerösteten Zustand in einigen asiatischen Regionen als Delikatesse.

Heben Sie ein Loch aus, das doppelt so groß ist wie der Wurzelballen Ihres Baumes und die gleiche Tiefe hat. Setzen Sie den Baum in das Loch und füllen Sie es wieder auf. Seien Sie vorsichtig mit den Wurzeln, wenn Sie die Erde festtreten. Wenn die Erde mit der Oberseite des Wurzelballens auf gleicher Höhe ist, wässern Sie den Baum ordentlich ein. Errichten Sie einen Ring oder eine Berme aus Mulch, der etwa fünf Zentimeter hoch ist und die Ränder des Pflanzlochs umgibt. Die Berme hilft, die Feuchtigkeit um den Baum herum zu halten, bis er gut verwurzelt ist.

 

Ginkgo Baum – Bewässerung und Nährstoffe

Neu gesetzte Ginkgobäume werden regelmäßig gegossen, bis sie tiefe Wurzeln geschlagen haben. Danach sollten Sie nur noch in den trockenen Sommermonaten oder langanhaltender Trockenheit gießen. Die Bäume bevorzugen es, wenn der Boden feucht, aber nicht nass ist. Ältere Bäume brauchen in der Regel überhaupt keine zusätzliche Bewässerung, da sie sich auf die normalen Niederschläge verlassen. Mulch ist für ausgewachsene Ginkgobäume unnötig, da er den Porenraum im Boden und die Aufnahme der verfügbaren Nährstoffe sogar beeinträchtigen kann.

Es besteht keine Notwendigkeit, Ihren autarken Ginkgobäumen Dünger zu geben. Sie holen sich alle Nährstoffe, die sie benötigen, selbst aus dem Boden. Lassen Sie die Ginkgoblätter im Boden unter dem Baum verrotten, um diesen Prozess auf natürliche Weise zu unterstützen.

Ältere Ginkgobäume müssen nicht oder nur minimal beschnitten werden. Sie bilden ohne große Hilfe eine ausgewogene, gleichmäßige Baumkrone aus. Es bleibt Ihnen vorbehalten im Frühjahr einen Formschnitt oder eine Auslichtung vorzunehmen. Dies geschieht am besten, wenn der Baum jung und in der Ruhephase ist, also kurz vor dem Austrieb. Eine frühzeitige Formung des Baumes kann einen späteren unschönen Rückschnitt verhindern. Abgestorbene oder kranke Äste können Sie das ganze Jahr über entfernt werden.

 

Schädlinge, Krankheiten und Tiere

Ginkgobäume sind sehr robuste, widerstandsfähige Bäume mit wenigen natürlichen Feinden. Die Ginkgo-Blätter, Wurzeln und das Holz des Ginkgobaums sind für die meisten Insekten giftig, was ihn äusserst widerstandsfähig gegen Schädlinge macht. Ginkgobäume können jedoch durch Nagetiere wie Hasen, Kaninchen und Wühlmäuse geschädigt werden. Der Schaden durch Wühlmäuse lässt sich verringern, wenn Sie das Pflanzloch mit Maschendraht oder Netzen auskleiden, wenn Sie den Baum pflanzen.

Außerdem ist der Baum industriefest und verträgt auch Abgase spielend. Diese besondere Eigenschaft hat ihn in den letzten Jahren als Stadtbaum überaus beliebt werden lassen.