Wunder aus Rae

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Die botanische Rarität aus Estland kommt ganz ohne Bestäuber aus. Die Früchte dieses außergewöhnlichen Baums sind unübertroffen apfeltypisch. Sehr gute Lagerfähigkeit.

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Artikelnummer: 1445
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Beschreibung

Die Apfelsorte Wunder aus Rae ist ungewöhnlich, denn die Früchte bilden keine sichtbaren Blüten im herkömmlichen Sinne. Die Äpfel haben im „Kernhaus“ keine Kerne und sind damit sog. „Nichtblüher“. Sie gehören zur Gruppe der Feigenäpfeln. Die „Nicht­blüte“ entwickelt keine Blumenblätter und besitzt keine Staubgefäße, männliche Teile fehlen.

Dennoch bilden sich mittelgroße, manchmal auch große walzenförmige grüne Früchte, die bei Reife auch ins Gelbliche umschlagen und sonnenseits oft eine rötlich-verwaschene Backe bekommen. Die im September bis Oktober reifenden, auffallend säure­armen Früch­te haben einen mildsüßen, selten süßsäuerlichen Geschmack. Der Geruch der Früchte ist unübertroffen apfeltypisch. Die Äpfel lassen sich auch einige Monate lagern.

Die Apfelsorte wäre eine wirkliche Bereicherung jeden Obstgartens, doch sie ist nahezu unbekannt.

Apfelsorten sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. Sollten sie fehlen, gibts keine Äpfel. Nicht so beim Wunder aus Rae. Der Apfelbaum ist nicht auf Insekten angewiesen, vielleicht ein Baum für die Zukunft? Meine Antwort: Ja, sofort pflanzen, dann kann nichts mehr passieren.

Bestäubersorten sind nicht nötig, weil unwirksam. Regelmäßiger und guter Ertrag auch ohne Bienen, ohne Wind und ohne andere Apfelsorten. Der Baum ist mittelschwachwüchsig und zeigt überhängende Zweige.

Diese Zukunftssorte eignet sich auch zur Topfkultur auf dem Balkon einer Hochhauswohnung in den obersten Geschossen – dort, wo es keine Bestäuberinsekten und andere Apfelbäume gibt.

Hinweis:

Es ist ein Projekt in Arbeit, einen Baum dieser einzigartigen Apfelsorte der nächsten Mondfahrercrew mitzugeben. So können die Astronauten vielleicht durch den Wunderapfelbaum auf dem insektenfreien Orbit und nach der Landung auf dem Mond mit frischen Äpfeln versorgt werden.