Apfelbaumkaufen Apfel Baum

Unsere Auswahl an Apfelbäumen

Wir führen aktuell 148 veredelte Sorten für Sie.

Seit Jahrhunderten pflanzen Menschen den Apfelbaum (Malus domestica) besonders gern in ihren Gärten an Apfelbaum (Malus) 🍏. Kaum ein anderer Baum verbindet eine so prachtvolle Blüte im Frühjahr mit einer reichen Ernte von aromatischem Obst im Herbst. Für fast jeden Standort gibt es die passende Wuchsform: große Bäume für die Wiese, mittelgroße für den Garten oder schmale Säulenformen für den Balkon oder die Terrasse.

Der Apfel belegt Spitzenplätze beim Anbau in Europa. Gärtner wählen aus einer riesigen Vielfalt: Manche bevorzugen jahrhundertealte Sorten, andere greifen zu neuen, unempfindlicheren Züchtungen. Ob süß oder säuerlich, knackig oder saftig, frühreifend oder mit guter Lagerfähigkeit – für nahezu jeden Geschmack gibt es auch die passende Apfelsorte.

Apfelbäume wachsen ohne großen Pflegeaufwand. Bereits nach zwei bis drei Sommern hängen die ersten Äpfel an den Zweigen, danach trägt der Baum oft ein Menschenleben lang Früchte. Die gewählte Veredelungsunterlage bestimmt die spätere Größe: vom hüfthohen Busch über die schlanke Säule bis zum riesigen Baum.

Ein Apfelbaum bereichert das eigene Grundstück auf vielfältige Weise. Im Mai summen hunderte Hummeln sowie Wildbienen in den Blütenkronen. An heißen Julitagen wirft das dichte Blätterdach einen kühlen Schatten auf den Rasen. Im Oktober füllen sich die Erntekörbe mit Früchten, deren intensives Aroma die gekaufte Supermarktware weit übertrifft.

Die von uns angebotenen Bäume entstehen in unserer eigenen Baumschule durch präzise Veredelung und wachsen dort über Jahre heran. Diese Methode erzeugt widerstandsfähige Pflanzen mit starken Wurzeln, die im Gartenboden schnell Fuß fassen. Unser Sortiment bietet Ihnen passende Bäume sowohl für kleine Vorgärten wie auch für weitläufige Wiesen.


Apfelbaum – Eigenschaften auf einen Blick

Botanischer Name – Malus domestica
Familie – Rosengewächse (Rosaceae)
Pflanzenart – sommergrüner Obstbaum
Herkunft – Vorderasien und Europa
Wuchshöhe – je nach Unterlage ca. 1,5 bis 12 Meter
Kronenbreite – etwa 1 bis 8 Meter
Blütezeit – April bis Mai
Fruchtreife – je nach Sorte im Juli bis November
Standort – halbschattig bis vollsonnig
Boden – humos, nährstoffreich, gut durchlässig
Winterhärte – meist sehr gut winterhart
Lebenserwartung – häufig 50 bis über 100 Jahre
Erster Fruchtertrag – meist ab dem 2. bis 4. Standjahr (je nach Unterlage).

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Herkunft und Geschichte des Apfelbaums

Der Apfel begleitet Menschen bereits seit mehreren tausend Jahren und zählt zu den ältesten Kulturpflanzen Europas. Seine Vorfahren stammen vermutlich aus den Bergregionen Zentralasiens. Dort wachsen Wildäpfel in ausgedehnten Wäldern, insbesondere im Gebiet des heutigen Kasachstan. Über Handelswege gelangten sie zunächst in den Kaukasus und später in den Mittelmeerraum.

Bereits die Griechen sowie Römer bauten verschiedene Apfelsorten an und entwickelten erste Techniken zur Veredelung. Mit den Römern kam der Apfel schließlich nach Mitteleuropa. Klöster aber auch Gutshöfe verbreiteten den Obstbau während des Mittelalters und legten zahlreiche Obstgärten an, die als Ursprung vieler bekannter Sorten gelten.

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden tausende regionale Apfelsorten. Jede passte sich an das jeweilige Wetter an und prägte die ihnen eigenen Eigenschaften aus. Von intensiv schmeckenden Tafeläpfeln über widerstandsfähige Mostäpfel bis hin zu lange haltbaren Lageräpfeln.

Heute kennt man weltweit viele tausend Apfelsorten. Im gewerblichen Anbau spielen aber nur vergleichsweise wenige Sorten eine größere Rolle. Für Hausgärten wählen Gartenbesitzer heute dagegen gerade alte und historische Apfelsorten wieder häufiger aus. Diese überzeugen durch ihren typischen Geschmack, passen sich leicht an und besitzen eine lange Tradition.


Warum ein Apfelbaum in keinem Garten fehlen sollte

Kaum ein Obstbaum bietet so viele Vorteile wie der Apfelbaum. Bereits seine Blüte verschönert den Garten im Frühling. Tausende weiß bis zartrosa gefärbte Blüten bedecken den Baum für einige Wochen, ziehen die Blicke an und liefern gleichzeitig Nahrung für zahlreiche Bienen, Hummeln und andere Insekten.

Im Sommer bildet der Baum dann eine dichte Blätterkrone, die als angenhmer Schattenspender dienen kann. Im Herbst beginnt schließlich die Erntezeit. Je nach Sorte essen Gartenbesitzer die Früchte direkt frisch vom Baum, pressen sie zu Saft aus oder lagern sie über viele Monate ein. Manche Winteräpfel schmecken erst nach einigen Wochen im Lager auch erst richtig gut.

Hinzu kommt die enorme Auswahl moderner Baumformen. Früher pflanzten die Menschen vor allem große Hochstämme. Mittlerweile stehen auch Buschbäume, Zwergäpfel, Säulenäpfel, Spalierbäume oder Familienbäume mit mehreren Sorten zur Verfügung. Dadurch lässt sich selbst auf kleinen Grundstücken oder auf einer Terrasse eigenes Obst ernten.

Ein weiterer Vorteil liegt in der großen Sortenvielfalt. Von süßen Dessertäpfeln über aromatische Backäpfel bis hin zu besonders lange haltbaren Winteräpfeln gibt es für fast jeden Verwendungszweck die passende Sorte.

Wer seinen Apfelbaum sorgfältig auswählt und auf eine passende Veredelungsunterlage achtet, pflanzt einen Begleiter für viele Jahrzehnte. Gut gepflegte Apfelbäume überstehen oft mehrere Generationen und wirken mit zunehmendem Alter noch prächtiger.


Wuchs und Blätter des Apfelbaums

Der Apfelbaum wächst je nach Veredelungsunterlage sowie Baumform als kompakter Zwergbaum, klassischer Buschbaum oder stattlicher Hochstamm heran. Während Säulenäpfel bereits mit wenig Platz auskommen, entwickeln große Hochstämme im Laufe der Jahrzehnte dichte Kronen mit weit über zehn Meter Durchmesser.

Das Wachstum richtet sich nicht allein nach der Sorte. Vielmehr bestimmen Standort, Boden, Wasserversorgung, Schnitt und insbesondere die Veredelungsunterlage die Stärke der Entwicklung.

Junge Bäume wachsen zunächst aufrecht und bilden nach und nach ihre spätere Krone aus. Mit zunehmendem Alter entstehen die typischen Fruchtäste mit neuen Frühlingsblüten. Gut gepflegte Apfelbäume überdauern viele Jahrzehnte und verändern im Laufe der Jahre ihr Aussehen durch dickere, gemusterte Rinde und knorrige Zweige.

Gerade ältere Obstbäume fallen im Garten auf. Ihre rissigen, gedrehten Äste zeigen Spuren der Zeit und machen jedes Exemplar einzigartig.


Das Blattwerk

Die sommergrünen Blätter erscheinen kurz nach dem Austrieb im Frühjahr. Sie besitzen eine eiförmige bis elliptische Form, einen fein gesägten Blattrand und eine filzig-weiche Unterseite.

Während der Sommermonate hält das dichte Laub das Sonnenlicht ab. Gleichzeitig versorgen die Blätter den Baum über die Photosynthese mit Energie für die spätere Ernte.

Im Herbst verwandelt sich der Apfelbaum noch einmal in einen echten Blickfang. Das Laub färbt sich – je nach Sorte und Witterung – in leuchtenden Gelb- bis Goldtönen und sorgt für einen stimmungsvollen Abschluss der Gartensaison.


Die Apfelblüte – ein wichtiger Abschnitt im Gartenjahr

Ende April oder Anfang Mai öffnen sich die ersten Knospen und bedecken das Gehölz mit einer dichten Blütenpracht.

Aus den kräftigen Blütenknospen entstehen dichte Blütenbüschel mit meist fünf Einzelblüten. Die Knospen zeigen zuerst ein kräftiges Rosa und öffnen sich zu zarten, weiß-rosa Blütenblättern.

Je nach Wetter, Höhenlage und Sorte beginnt die Blütezeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten. In milden Weinbauregionen zeigen sich die Blüten häufig bereits im April, kühlere Regionen folgen einige Tage später.

Die Blüten besitzen einen hohen ökologischen Wert, da sie sowohl reichlich Nektar als auch Pollen für Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und andere Insekten bieten.

Mehrere Apfelbäume im Garten bieten im Frühjahr viel Nahrung für nützliche Insekten und zeigen ein buntes Bild aus weißen und rosa Blüten.


Bestäubung – warum viele Apfelbäume einen Befruchter benötigen



Eine der häufigsten Fragen beim Kauf lautet:

Braucht mein Apfelbaum einen zweiten Baum?

In den meisten Fällen lautet die Antwort: Ja.

Die meisten Apfelsorten befruchten sich nicht selbst. Die Blüten benötigen für die Fruchtbildung den Pollen einer anderen, gleichzeitig blühenden Sorte. Erst nach dieser Übertragung wachsen die Früchte heran. Wir zeigen Ihnen zu jeder Apfelsorte passende Befruchter auf, so dass Sie den optimalen Ertrag erzielen werden.

Ein Apfelbaum in der Nachbarschaft reicht oft als Pollenspender aus. Fehlt ein solcher Baum, hilft das Pflanzen einer zweiten Sorte mit ähnlicher Blütezeit.

Gerade kleine Gärten profitieren von zwei unterschiedlichen Sorten, da diese Maßnahme die Erntezeit verlängert und unterschiedliche Geschmacksrichtungen liefert.

Eine einfache Lösung bieten Familienbäume, bei denen mehrere Sorten auf einem einzigen Stamm wachsen und sich gegenseitig bestäuben. Sprechen Sie uns gerne hierfür persönlich an.


Die Früchte – Vielfalt in Geschmack, Farbe und Aroma

Kaum ein anderes Obst bietet eine vergleichbare Vielfalt wie der Apfel.

Von kleinen, aromatischen Naschäpfeln bis hin zu großen Koch- und Backäpfeln reicht das Spektrum der Apfelsorten. Die Früchte unterscheiden sich dabei nicht nur in ihrer Größe, sondern ebenso in Farbe, Aroma, Lagerfähigkeit und Erntezeit.

Je nach Sorte färben sich die Äpfel:

  • hellgrün
  • gelb
  • goldgelb
  • orangefarben
  • kräftig rot
  • dunkelrot
  • rot gestreift
  • rot marmoriert

Jede Sorte besitzt einen eigenen Geschmack. Manche schmecken angenehm süß, andere bieten eine ausgewogene Mischung aus Süße sowie Säure. Gerade alte Apfelsorten besitzen oft ein besonders intensives Aroma. Solche Apfelsorten finden Sie heute im Supermarkt kaum noch, vereinzelt vielleicht noch auf Wochenmärkten.

Viele Sommeräpfel schmecken frisch vom Ast am besten. Herbst- und Winteräpfel lagern oft wochen- oder monatelang im Keller und gewinnen in dieser Zeit zusätzlich an Aroma.


Vielseitig verwendbar

Ein eigener Apfelbaum bereichert die Küche.

Frisch gepflückt entfalten die Früchte ihr volles Aroma. Sie eignen sich für:

  • Apfelkuchen
  • Apfelstrudel
  • Mus
  • Kompott
  • Saft
  • Most
  • Gelee
  • Marmelade
  • Trockenäpfel
  • Chutneys
  • Cidre

Viele Gartenbesitzer pflanzen absichtlich mehrere Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten. So beginnt die Ernte im Hochsommer und reicht ggf. bis tief in den Herbst.


Der richtige Standort

Der Apfelbaum passt sich gut an, wächst aber an einem passenden Standort am besten. Er benötigt vor allem Sonne, Luftbewegung und einen durchlässigen Boden.

Am wohlsten fühlt sich der Apfelbaum an einem sonnigen bis vollsonnigen Platz aber auch im Halbschatten erzielen Sie noch immer gute Ergebnisse. Je mehr Licht er erhält, desto besser entwickeln sich aber sowohl Blüten, Fruchtansatz und Aroma der Äpfel. Im Halbschatten wächst der Baum zwar, bringt aber weniger und weniger aromatische Früchte hervor.

Wichtig ist freie Luftbewegung. Ein windgeschützter, aber offener Standort beugt Krankheiten vor und trocknet die Blätter nach Regen schnell. Ideal sind daher Gärten in leichter Hanglage oder offene Flächen ohne dauerhafte Staunässe.


Der Boden – Grundlage für Wachstum und Ertrag

Der Apfelbaum gedeiht in nährstoffreichem, humosem und durchlässigem Boden. Stehendes Wasser schädigt die Wurzeln und bremst das Wachstum.

Schwere Lehmböden verlangen vor dem Pflanzen die Auflockerung durch Sand oder grobem Kompost. Das schafft einen lockeren Boden für die Wurzeln und sorgt für mehr Sauerstoff.

Leicht saure bis schwach kalkhaltige Böden eignen sich meist noch immer gut. Wichtig sind insbesondere die Bodenstruktur und der Wasserabfluss.


Anpflanzung – der richtige Start entscheidet

Das Einpflanzen bestimmt das gesunde Wachstum und ein langes Leben des Baumes.

Die Pflanzung gelingt im Herbst oder im Frühjahr ideal. Der Herbst bietet warme Erde, in der der Baum vor dem Winter erste feine Wurzeln bildet. Im Frühjahr gepflanzte Bäume nutzen die gesamte warme Jahreszeit zum Wachsen, sollten dann aber auch regelmäßig gewässet werden, um sich ideal etablieren zu können.


Schritt für Schritt zur erfolgreichen Pflanzung

Das Pflanzloch benötigt reichlich Tiefe aber auch Breite – mindestens die doppelte Größe des Wurzelballens. Dadurch wird der umgebende Boden gelockert und die Wurzeln können sich leichter ausbreiten.

Der Boden im Pflanzbereich wird gut aufgelockert und bei Bedarf mit reifem Kompost verbessert.

Nach dem Einsetzen des Baumes wird das Pflanzloch sorgfältig mit Erde aufgefüllt und leicht angedrückt. Anschließend ist eine kräftige Wassergabe entscheidend, damit sich die Erde eng an die Wurzeln schließt und keine Hohlräume entstehen.

Ein Holzpfahl stützt den jungen Baum in den ersten Jahren. Gerade schwach wachsende Unterlagen profitieren hiervon, da sie noch kein tiefes und stark verzweigtes Wurzelsystem entwickelt haben.


Die ersten Jahre – entscheidend für die Entwicklung

Die ersten drei bis fünf Jahre entscheiden über den Kronenaufbau und spätere Ernten.

Regelmäßiges Gießen in trockenen Wochen hilft beim Anwurzeln. Eine unkrautfreie Zone um den Stamm verhindert darüber hinaus Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe. Befreien Sie also den Pflanzort von Unkraut.

Eine dünne Schicht aus Laub oder Rindenmulch hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt das Bodenleben.


Pflege des Baums – weniger Aufwand als gedacht

Ein einmal gut eingewurzelter Apfelbaum erfordert im Anschluss nur mehr wenig Arbeit. Er verlangt im Vergleich zu anderen Obstbäumen wenig Pflege und liefert dafür aber über viele Jahre hinweg zuverlässige Erträge.

Im Frühjahr fördert Kompost oder Obstbaumdünger das Wachstum. Mehr Unterstützung benötigt der Baum meist nicht.

In langen Trockenzeiten hilft Gießen, besonders bei Jungbäumen und natürlich bei Kübelpflanzen.

Ältere Bäume versorgen sich durch ihre tiefgreifenden Wurzeln selbst und benötigen nur bei extremer Dürre zusätzliche Wassergaben.


Der Apfelbaum im Jahresverlauf

Der Apfelbaum folgt dem Wechsel der Jahreszeiten.

Im Frühjahr zeigt der Baum seine Blüten und treibt grüne Blätter aus. Im Sommer wachsen die Früchte heran, während die Krone Schatten spendet. Der Herbst bringt die reifen Äpfel und buntes Laub, bevor der Baum im Winter ruht.

Gerade dieser natürliche Rhythmus macht den Apfelbaum zu einem der beliebtesten Hausbäume überhaupt. Er verbindet Ertrag, Naturerlebnis und Gartengestaltung auf einzigartige Weise.


Schnitt – für Gesundheit, Form und Ertrag

Der richtige Schnitt gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen beim Apfelbaum. Er beeinflusst nicht nur die Form der Krone, sondern auch die Fruchtqualität, die Gesundheit des Baumes und die langfristige Ertragsleistung.

Ein Apfelbaum bildet seine Früchte überwiegend an mehrjährigem Fruchtholz. Ziel des Schnitts ist es daher nicht, möglichst viel Holz zu entfernen, sondern eine ausgewogene, gut belichtete Krone zu erhalten. Licht und Luft im Inneren der Krone sorgen dafür, dass Blätter und Früchte schneller abtrocknen und Krankheiten deutlich seltener auftreten.


Der richtige Zeitpunkt

Der klassische Schnitt erfolgt im Winter während der Ruhephase des Baumes. Ohne Blätter ist seine Aststruktur gut erkennbar. Der Baum treibt daraufhin im Frühjahr kräftig aus.

Ein leichter Sommerschnitt bremst bei Bedarf das starke Wachstum und hält die Krone in Form. Je nach Bedarf, kann einer solcher Schnitt sinnvoll sein.


Erziehungsschnitt in den ersten Jahren

In den ersten Jahren nach der Pflanzung steht der Aufbau einer stabilen Kronenstruktur im Vordergrund. Es werden wenige, gut verteilte Leitäste gefördert, während konkurrierende Triebe entfernt oder eingekürzt werden.

Das Ziel ist eine offene, lichtdurchflutete Baumkrone, in der sich später das hochwertige Fruchtholz entwickeln kann.


Erhaltungsschnitt bei älteren Bäumen

Ältere Apfelbäume benötigen regelmäßig einen sogenannten Erhaltungsschnitt. Dabei werden überalterte, nach innen wachsende oder sich kreuzende oder gar scheuernde Äste entfernt.

Vergreistes Fruchtholz weicht so jüngeren, kräftigen Trieben, um die Ernteerträge dauerhaft hoch zu halten.


Düngung und Nährstoffversorgung

Apfelbäume benötigen nur mäßig Nährstoffe. Zu viel Stickstoff fördert das Holzwachstum und mindert den Ertrag. Kompost oder organischer Dünger im Frühjahr reichen meist völlig aus.

Der Dünger wird flach in den Boden eingearbeitet. Eine Mulchschicht schützt den Boden zusätzlich vor dem Austrocknen.


Erntezeit – wann sind Äpfel wirklich reif?

Die Erntezeit richtet sich nach der Sorte. Es gibt Sommer-, Herbst- und Winteräpfel.

Sommeräpfel schmecken direkt vom Baum, sie lagern schlecht. Herbstäpfel eignen sich zum Essen und kurzen Lagern. Winteräpfel erzieen ihre Genußreife erst im Lager nach und entfalten dort ihr volles Aroma.

Der Apfel ist dann reif, wenn er sich mit einer leichten Drehung vom Ast löst. Reife Äpfel zeigen typische Farben und schmecken gut. Der Geschmackstest gibt Ihnen die absolute Sicherheit.


Lagerung von Äpfeln

Viele Sorten halten sich bei richtiger Lagerung monatelang.

Ein kühler, feuchter und frostfreier Raum wie ein Keller eignet sich am besten. Die Temperatur liegt idealerweise konstant bei 2 bis 6 Grad Celsius.

Äpfel lagern nebeneinander ohne Berührung. Früchte mit Druckstellen oder Schimmelgefahr werden vorab aussortiert, da sie andere Früchte schnell mit Fäulnis anstecken können.

Während der Lagerung verändern viele Sorten ihr Aroma. Stärke wird dann in Zucker umgewandelt, wodurch die Früchte süßer und geschmacklich runder und vollmundiger werden.


Häufige Fehler bei der Apfelpflege

Pflegefehler verursachen die meisten Probleme im Anbau.

Häufige Fehler:

  • zu dichter oder fehlender Schnitt
  • lichtarmer Standort
  • nasser Boden ohne Abfluss
  • Überdüngung mit Stickstoff
  • fehlende Partnerbäume für die Befruchtung

Vermeidung dieser Fehler sichert gesunde Bäume und gute Ernten.


Der Apfelbaum als langlebiger Gartenbegleiter

Ein gepflegter Apfelbaum lebt jahrzehntelang. Mit den Jahren gewinnt er an Charakter, bildet eine stabile Krone aus und liefert verlässlich Früchte.

Damit gehört er zu den wenigen Obstgehölzen, die nicht nur eine Saisonpflanze darstellen, sondern oft über Generationen hinweg den Garten prägen.


Warum unsere Apfelbäume?

Ein Apfelbaum ist eine Entscheidung für viele Jahre – oft sogar für Jahrzehnte. Deshalb spielt nicht nur die Sorte eine Rolle, sondern vor allem die Qualität der Pflanze, die Veredelung und die richtige Aufzucht.

Unsere Apfelbäume stammen aus eigener Veredelung und wachsen kontrolliert auf. So entstehen kräftige, gut durchwurzelte Pflanzen, die im Garten schnell anwachsen.

Wir achten auf Sortenreinheit und die passende Wurzelunterlage. Das sichert Ihnen die gewünschte Wuchsform.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Große Auswahl mit über 140 Apfelsorten
  • Eigene Veredelung und kontrollierte Aufzucht
  • Kräftige, mehrjährige Jungbäume
  • Passende Unterlagen für jeden Standort
  • Klassische und moderne, robuste Sorten
  • Geeignet für Garten, Terrasse und Streuobstwiese
  • Fachlich ausgewählte Sorten für hohe Erträge und guten Geschmack

Unsere Erfahrung, die Sortenvielfalt und die sorgfältige Anzucht bringen Apfelbäume hervor die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch langfristig stabile Erträge liefern.


Für jeden Garten der passende Apfelbaum

Jeder Garten verlangt nach anderen Bedingungen. Kleine Hausgärten verlangen nach kompakten Baumformen, während Streuobstwiesen oder größere Grundstücke kräftige Hochstämme mit tiefen Wurzeln und dicken Stämmen erfordern.

Auf der Terrasse oder dem Balkon wachsen ebenfalls Äpfel. Säulenäpfel oder Zwergformen beanspruchen wenig Platz und bescheren Ihnen dennoch eine eigene Ernte.

Unsere große Auswahl an Sorten sowie Formen bietet für fast jeden Ort den richtigen Apfelbaum – vom klassischen Tafelapfel bis zur widerstandsfähigen Lagersorte.


Häufige Fragen


Braucht jeder Apfelbaum einen zweiten Baum?

Die meisten Apfelsorten befruchten sich nicht selbst. Sie verlangen nach einer zweiten Sorte in der Nähe. Oft genügt ein Apfelbaum im Nachbargarten mit der gleichen Blütezeit.


Wann trägt ein Apfelbaum das erste Mal Früchte?

Der erste nennenswerte Ertrag zeigt sich meistens im zweiten bis vierten Jahr nach dem Einpflanzen. Die gewählte Unterlage und die Sorte bestimmen diesen Zeitpunkt. Schwach wachsende Unterlagen bringen meistens früher Früchte hervor.


Eignet sich ein Apfelbaum für den Kübel?

Schwach wachsende Sorten wie Säulenäpfel oder Zwergformen gedeihen hervorragend in Pflanzgefäßen. Die Bäume benötigen einen großen Topf, regelmäßig Wasser und ausreichend Nährstoffe.


Wann ist die beste Pflanzzeit?

Der Herbst oder das frühe Frühjahr eignen sich am besten zum Einpflanzen. In diesen kühlen Monaten bildet der Baum in feuchter Erde neue Wurzeln, ohne unter Hitze oder Frost zu leiden.


Wie lange lebt ein Apfelbaum?

Sorgsam gepflegte Apfelbäume überstehen oft viele Jahrzehnte und erreichen manchmal ein Alter von über 100 Jahren. Hochstämme auf Streuobstwiesen übertreffen diese Spanne häufig noch.


Fazit

Ein Apfelbaum bereichert das Grundstück mit seinen weißen Blüten im Frühjahr, spendet Schatten im Sommer und liefert süße Früchte im Herbst. Er ernährt Bienen und liefert Ihnen über Jahrzehnte hinweg frisches Obst.

Die genaue Abstimmung von Standort, Baumform aber auch Veredelungsunterlage sichert Ihnen einen langlebigen, ertragreichen Obstbaum. Dieser Baum schenkt oft noch Ihren Kindern und Enkeln frische Äpfel.

Bei uns erhalten Sie den passenden Apfelbaum für Ihr Grundstück – kräftig gewachsen, sortenecht veredelt und bereit für den Einzug in Ihren Garten.



Natur aus Ihrem Garten genießen

Entdecken Sie 148 veredelte Apfelbaum-Sorten. Alle Apfelbäume wurden von uns selbst veredelt. Stöbern Sie gerne in unserer umfangreichen Sammlung und informieren Sie sich über die Baumeigenschaften. Vielleicht Roter Boskoop?

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