Birnbaum / Nashibaumkaufen Birne Nashi Baum

Unsere Auswahl an Birnen- und Naschibäumen

Wir führen aktuell 48 veredelte Sorten für Sie.

Seit Jahrhunderten pflanzen Menschen Birnbäume (Pyrus communis) gern in ihre Gärten. Auch der Nashi-Birnbaum (Pyrus pyrifolia), bekannt als asiatische Apfelbirne, gewinnt seit einigen Jahren zunehmend an Beliebtheit 🍐. Kaum ein anderes Obst verbindet eine regelmäßige weiße Blütenpracht im Frühling mit einer reichen Ernte im Spätsommer und Herbst.
Dabei zeigen sich zwei verschiedene Fruchtformen: die weiche, saftige Birne und die feste, frische Nashi.

Birnen gehören zu den wertvollsten Obstgehölzen im Hausgarten. Sie  bieten viele verschiedene Geschmackssorten von mild-saftig bis kräftig-gewürzt. Europäische Birnen (Pyrus communis) besitzen ein weiches Fruchtfleisch. Nashis (Pyrus pyrifolia) dagegen punkten mit festem Fruchtfleisch, viel Saft und einem erfrischenden Biss beim Kauen.

Beide Baumarten wachsen problemlos und verlangen an einem passenden Platz wenig Arbeit. Bereits nach wenigen Jahren tragen veredelte Pflanzen erste Früchte. Bei guter Pflege entstehen langlebige Obstbäume für eine jahrzehntelange Ernte. Die gewählte Veredelungsunterlage bestimmt dabei maßgeblich die spätere Wuchsstärke – vom kompakten Gartenbaum bis zum kräftigen Hochstamm.

Ein Birnbaum wie auch der Nashi-Baum verschönert den Garten im Jahreslauf. Im Frühling schmückt die dichte Blütenpracht den Garten und zieht Hummeln sowie Bienen an, belebt also Ihren Garten. Im Sommer wachsen die Früchte heran, die Reifezeit beginnt je nach Sorte im Spätsommer und reicht bis in den Herbst. Die beiden Obstarten unterscheiden sich beim Essen: Birnen lagern meist noch einige Tage im Haus, um ihr volles Aroma zu entwickeln. Nashis schmecken am besten frisch gepflückt direkt vom Ast.

Unsere Birnen- und Nashi-Bäume entstehen durch die fachgerechte und sorgfältige Veredelung und wachsen als kräftige Jungpflanzen in unserer Baumschule heran. So erhalten Sie widerstandsfähige Obstbäume mit vielen starken Wurzeln für schnelles Anwachsen und regelmäßige Ernten. Unser Angebot umfasst passende Sorten sowohl für kleine Gärten, Streuobstwiesen und schmale Heckenformen.


Birnen- und Nashi-Bäume – Eigenschaften auf einen Blick

Botanischer Name:

Pyrus communis (Europäische Birne)
Pyrus pyrifolia (Nashi / Asiatische Birne)

Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Pflanzenart: sommergrüner Obstbaum
Herkunft: Europa, Vorderasien und Ostasien

Wuchshöhe: ca. 1,5 bis 12 Meter (je nach Unterlage und Sorte)
Kronenbreite: ca. 1 bis 8 Meter
Blütezeit: April bis Mai (beide Arten)
Fruchtreife: Juli bis Oktober (je nach Sorte)

Standort: halbschattig bis vollsonnig, windgeschützt
Boden: humos, nährstoffreich, gut durchlässig

Winterhärte:

Birnbaum: sehr gut winterhart
Nashi-Baum: gut winterhart bis ca. –20 °C

Lebenserwartung: häufig 50 bis über 100 Jahre
Erster Fruchtertrag: meist ab dem 2. bis 4. Standjahr.

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Gemeinsamkeiten von Birnbaum und Nashi-Baum

Birnen- und Nashi-Bäume zeigen viele gemeinsame Eigenschaften, da beide zur Gattung Pyrus gehören.

Gemeinsam gilt:

  • ein sonniger, warmer und geschützter Standort ist ideal
  • humusreiche, durchlässige Böden ohne Staunässe
  • Blüte im Frühjahr (teilweise spätfrostgefährdet)
  • Fruchtbildung am mehrjährigen Fruchtholz
  • meist Fremdbestäubung durch einen zweiten Birnbaum erforderlich
  • Veredelung auf geeignete Unterlagen (Sämling)
  • sehr gut geeignet für Hausgarten, aber auch als Spalier und Formobst
  • hoher Zierwert durch Blüte und attraktivem Laub

Beide Obstbaumarten bieten zuverlässige Erträge und verbinden ihren Nutzwert ideal mit einem hohen Zierwert für Ihren Garten.


Europäische Birnenbäume (Pyrus communis)

Die klassischen Birnenbäume stammen überwiegend von europäischen und westasiatischen Wildformen ab. Ihre heutige Sortenvielfalt entstand insbesondere während des 18. und 19. Jahrhunderts durch gezielte Züchtung. Die meisten und besten Züchtungen erfolgten in Frankreich und Belgien, teilweise auch in England.

Europäische Birnen zeichnen sich durch ihre typische Fruchtform und ihr aromatisches, oft zart schmelzendes Fruchtfleisch aus. Je nach Sorte reicht das Geschmacksspektrum von mild-süß bis intensiv würzig.


Eigenschaften der Birne:
  • klassisch birnenförmige Früchte
  • weiches bis zartschmelzendes Fruchtfleisch
  • hohes Aroma, sortenabhängig sehr vielfältig
  • Ernte meist hartreif, Nachreife erforderlich
  • lange Tradition im europäischen Obstbau


Wuchs und Unterlagen:

Birnbäume wachsen meist kräftig und bilden eine schmale, aufrechte Krone. Die Wuchsstärke wird stark durch die Veredelungsunterlage beeinflusst. Unsere Sämlingsunterlagen lassen den Baum tief wurzeln, machen ihn sehr robust und auch trockenheitsverträglich.

Ein regelmäßiger Schnitt ist entscheidend für Ertrag, Fruchtqualität und Kronenaufbau.


Nashi (Pyrus pyrifolia) – Asiatische Apfelbirne

Nashi-Birnen, auch als asiatische Birnen oder Apfelbirnen bekannt, stammen ursprünglich aus China und sind im gesamten ostasiatischen Raum verbreitet. Der Name „Nashi“ bedeutet im Japanischen schlicht und einfach auch „Birne“.

Im Gegensatz zur europäischen Birne bilden Nashi-Bäume rundliche, apfelähnliche Früchte mit sehr knackigem Fruchtfleisch aus.


Eigenschaften der Nashi:
  • rundliche bis apfelförmige Früchte
  • sehr knackig und besonders saftig
  • mild-süßer, eher dezenter Geschmack
  • oft als Apfelbirne bezeichnet
  • vollreife Ernte direkt am Baum notwendig
  • kaum Nachreife nach der Ernte


Wuchs und Eignung

Nashi-Bäume wachsen ähnlich wie klassische Birnen, bleiben jedoch häufig etwas kompakter und tragen früh.

Sie eignen sich besonders gut:

  • für kleine Gärten
  • für Spalierobst und Wandkultur
  • für den modernen Hausgarten mit begrenztem Platz

Die Bäume sind winterhart bis etwa –20 °C, bevorzugen jedoch geschützte, sonnige Standorte.


Pflegehinweise

  • regelmäßige Wasserversorgung in Trockenphasen
  • Fruchtausdünnung für bessere Fruchtqualität empfohlen
  • jährlicher Schnitt zur Verjüngung des Fruchtholzes wichtig
  • Früchte sind druckempfindlich und sollten vorsichtig geerntet werden


Unterschiede zwischen Birnen und Nashi-Birnen

Fruchtform:

Birne: klassisch birnenförmig
Nashi: rund bis apfelförmig

Fruchtkonsistenz:

Birne: weich bis schmelzend
Nashi: sehr knackig und fest

Geschmack:

Birne: aromatisch, oft intensiv und komplex
Nashi: mild, frisch, eher dezent süß

Reifeverhalten:

Birne: kurze Nachreife nach der Ernte ist üblich
Nashi: sollte in der Vollreife am Baum geerntet werden

Nutzung im Garten:

Birnbaum: klassischer Obstbaum, auch für Streuobstwiesen geeignet
Nashi-Baum: ideal für kleine Gärten, Spalier und moderne Gartenformen


Standort, Pflege & Pflanzung

Für Birnen- und Nashi-Bäume gilt gleichermaßen:

  • sonniger bis vollsonniger Standort
  • lockere, humusreiche und gut durchlässige Böden
  • keine Staunässe
  • regelmäßiger Schnitt für stabile Erträge
  • ausreichende Bestäubung durch passende Sorten
  • junge Bäume gleichmäßig bewässern und gut versorgen


Häufige Fragen zu Birn- und Nashi-Bäumen


Brauchen Birn- und Nashibäume einen zweiten Bestäuber?

Die meisten Birnen- und Nashi-Sorten bringen ohne fremde Hilfe keine Früchte hervor. Für eine reiche Ernte sichert ein zweiter, zur gleichen Zeit blühender Baum in der Nachbarschaft den Erfolg. Einige Nashis und wenige Birnensorten befruchten sich selbst, werfen neben einem passenden Partner aber deutlich mehr Ertrag ab.


Wann tragen Birn- und Nashibäume die ersten Früchte?

Veredelte Bäume zeigen oft schon im zweiten bis vierten Jahr nach dem Pflanzen erste Früchte. Das genaue Jahr bestimmen die Sorte, die Wurzelunterlage und das Kleinklima vor Ort.


Welcher Standort ist für Birn- und Nashibäume ideal?

Beide Baumarten lieben Plätze mit viel Sonne, Wärme außerdem Schutz vor Wind. Ein tief reichender, nährstoffreicher Boden ohne Staunässe fördert gesundes Wachstum und verlässliche Ernten.


Wie groß werden Birn- und Nashibäume?

Die spätere Wuchshöhe bestimmt vor allem die genutzte Wurzelunterlage. Die Spanne reicht vom niedrigen Buschbaum über das flache Wandspalier bis zum mächtigen Hochstamm mit einer Krone von mehreren Metern Breite.


Müssen Birn- und Nashibäume regelmäßig geschnitten werden?

Ja. Die Arbeit mit der Schere erhält die Krone licht, fördert gesundes Holz und verbessert die Qualität der Früchte. Nashi-Bäume verlangen besonders oft nach einem Rückschnitt der Fruchttriebe, weil diese schneller vergreisen als bei heimischen Birnen.


Sind Birn- und Nashibäume winterhart?

Ja. Europäische Birnen überstehen strenge Winter mühelos und gedeihen in fast allen Regionen. Auch Nashis zeigen sich widerstandsfähig und überstehen Frost bis minus 20 Grad, verlangen in kalten Gegenden aber nach einem windgeschützten Platz.


Welche Krankheiten treten bei Birnbäumen am häufigsten auf?

Als bekannteste Plage gilt der Birnengitterrost, erkennbar an orangefarbenen Flecken auf den Blättern. Gelegentlich zeigen sich auch Schorf oder der gefährliche Feuerbrand. Nashis erweisen sich als widerstandsfähiger, teilen aber manche Schwächen des Kernobstes. Ein windfeuchter, gut durchlüfteter Platz und eine lichte Krone halten die Bäume gesund.


Können Birnen aber auch Nashis sich gegenseitig bestäuben?

Ja, viele Nashi-Sorten empfangen den Blütenstaub europäischer Birnen und umgekehrt, sofern die Blütezeit zusammenfällt. Die genauen, passenden Paare hängen von der jeweiligen Sorte ab.


Fazit: Birnen- und Nashi-Bäume für jeden Garten

Ob klassische Birne (Pyrus communis) oder moderne Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia) – beide Obstbaumarten sind wertvolle Bereicherungen für den Garten. Während europäische Birnen durch ihr intensives Aroma und ihre Vielfalt überzeugen, punkten Nashis mit knackiger Frische und früher Ertragsreife.

Wenn Sie einen Birnbaum kaufen oder einen Nashi-Baum pflanzen, erhalten Sie langlebige, ertragreiche Obstgehölze mit hohem Genuss- und Zierwert für viele Jahre.


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