Bergeron RiesenaprikoseAprikosenbaum

In Erwerbsanbau eingesetzte Aprikosenbaumsorte. Der Baum hat die späteste Blüte- & Reifezeit und ist daher gut gegen Spätfrost geschützt.  Frostharter, selbstfruchtender Baum der große Früchte ausbildet.

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Beschreibung

Wir haben es dem Gärtner Pierre Bergeron, aus Saint-Cyr-au-Mont-d’Or aus dem Rhonetal in Frankreich zu verdanken, dass wir die Aprikose Bergeron (Prunus armeniaca) heute weiterverbreiten können. Die um 1920 als Zufallssämling gefundene Aprikosensorte zählt noch heute zu den am häufigsten angebauten Aprikosensorten in Frankreich. Ursprünglich hatte er die Neuentdeckung seiner Tochter gewidmet gehabt, so dass diese süß-säuerliche Köstlichkeit auch als Gabrielle Bergeron weithin bekannt ist.

Der veredelte Kleinbaum erreicht für gewöhnlich eine Wuchshöhe von 3 bis 6 Metern. Die Baumkrone des robusten Aprikosenbaums hat eine rundliche Form. Wie die meisten Obstbäume schätzt auch Bergeron den sonnigen bis maximal halbschattigen und vor allem windgeschützten Standort. Der Gartenboden sollte idealerweise leicht kalkhaltig sein und nährstoffreich sein. Aber auch auf einem sandigen und mittelschweren Boden gedeiht der Baum noch immer gut, sofern keine Staunässe auftritt. Trockenheit verträgt die Pflanze gut.

Bei uns erscheinen eher die flussnahen Weinbaugebiete Deutschlands für die erfolgreiche Anpflanzung geeignet zu sein. Höhenlagen bis maximal 500 Meter und gerne weit darunter bieten dem Baum ein erfolgversprechendes Habitat.

Der Aprikosenbaum ist weitestgehend gesund und robust. Es besteht aber eine gewisse Anfälligkeit für Blütenmonilia und Bakterienbrand. Die Pflanze zeigt einen mittelstarken und aufrechten Wuchs. Ihre Blätter präsentieren sich mittelgrün und herzförmig oval, sind gezähnt und verlaufen zugespitzt. Die wunderschöne Blüte changiert zwischen weiß, hellrosa bis rosa. Die Blüten sind fest gegenüber Spätfrösten, was mit ein Grund dafür sein dürfte, weshalb sie in Frankreich so intensiv angebaut wird. Außerdem erfolgt die Blütezeit recht spät ab Mitte April und dauert bis Anfang Mai.

Sie können den selbstfruchtbaren Herzwurzler gut als Solitär in Ihren Garten pflanzen, idealerweise aber in windgeschützter Nähe zu einer Hauswand. Die Aprikose Bergeron Prunus armeniaca ist außerdem gut winterhart bis -28°C und bedarf also keines besonderen Schutzes vor Frösten. Ihr früher Ertragseintritt und ihr enormer Ertrag macht die Sorte natürlich zusätzlich interessant.

 

Schöner aufrechter Baum mit vorzüglichem Obst

Die großen und besonders attraktiven Früchte sind zu einem Drittel rot auf dunkelgelbem bis dunkelorangem Grund. Auf ihrer sonnenbeschienen Seite finden sich zahlreiche rote Sprenkel. Die mächtigen rundlichen Aprikosen erzielen ein Gewicht pro Frucht von bis zu 70 Gramm.

Die Riesenaprikose Bergeron ist außerdem schön bissfest, mittelsüß, säuerlich, aromatisch parfümiert und ihr orangefarbenes Fruchtfleisch ist mäßig saftig und feinwürzig. Bemerkenswert ist zudem die besonders weiche Haut, die den Genuss des Obsts zusätzlich steigert. Erfreulicherweise neigen die Früchte kaum zum Aufplatzen. Im Gegenteil sind sie für ihre gute Transportfähigkeit und ihre gute Lagereigenschaften bekannt.

Seine Pflückreife erreicht der Baum ab August. Die Früchte reifen gestaffelt, so dass Sie fast bis Ende August noch immer direkt vom Baum naschen können. Die Ernte fällt spätestens ab dem dritten Standjahr regelmäßig und hoch aus. Die sehr gut steinlösenden Früchte können Sie sowohl als Tafelobst nutzen als auch zu Marmeladen verarbeitet, zu Tortenbeilagen in Einsatz bringen oder auch als Basis für feine Liköre und Schnäpse verwenden.

Sie gilt bis heute als Referenzsorte für die späte reifende Aprikosen!